07 Mrz

Transtoy Tupperparty – sex-positives Erfahren und Erleben – mit Laura Méritt

Workshop zu Sextoys und ihrer Handhabung, Hintergründiges zu den Produktionen, Umgang mit der eigenen Sexualität, sex-positives Erleben und Fühlen bei Trans* und dem neugierigen Umgang mit den eigenen Grenzen.

Wann: Fr, 12. April 2019 um 17:30 h
Wo: Infoladen „…an der Halitstraße“ (Holländische Str. 88, Kassel)

Den Transtoy-Shop in Berlin gibt es seit 14 Jahren. Verkauft und auch entwickelt werden Binder, Packer, Pinkelhilfen und andere nützliche Dinge.
Bei unserer «Transtoy-Tupperparty» werden viele dieser Artikel präsentiert, können betrachtet, getestet und bei Gefallen natürlich auch gekauft werden.
Uns ist wichtig, dass es zu einem offenen Austausch zu den Produkten kommt, damit wir sie weiter entwickeln können und die Community stärken.

Falls schon bestimmte Wünsche bestehen, bitte kurze Info, dann bringen wir sie mit!

Leitung: Laura Méritt
https://www.transtoy.de/


Die Veranstaltung wird unterstützt von:
HESSEN IST GEIL
Aidshilfe Kassel e.V.
Infoladen an der Halitstraße


Barrieren …an der Halitstraße:
Die Räume des Infoladens sind nur über eine Stufe zu erreichen, für die jedoch eine Rollstuhlrampe vorhanden ist.
Der Infoladen …an der Halitstraße ist grundsätzlich rauchfrei.
Die Toilettenräume sind nicht Rollstuhl geeignet. Ein Wickeltisch ist vorhanden.

07 Feb

Offene Sprechstunde bei der Trans*Beratung Kassel

 

Ab März 2019 erweitern wir unser Beratungsangebot um die offene
Sprechstunde, die meist jeden dritten Donnerstag im Monat stattfinden wird.

Die offene Sprechstunde ist geeignet, um erste oder konkrete Fragen zu klären oder um unser Beratungsteam kennenzulernen und/oder eine Terminabsprache für ein ausführlicheres Gespräch zu treffen.
Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

Wartezeiten und Begegnungen mit anderen Ratsuchenden im Warteraum sind zu erwarten. Für Kaffee und Tee während des Wartens ist gesorgt.

Unser Beratungsangebot ist kostenlos und offen sowohl für  trans*Personen, Personen, die sich fragen, ob sie vielleicht trans* sind, An- und Zugehörige, wie auch Personen, die beruflich mit dem Thema trans* in Berührung kommen.

Ort:
AIDS-Hilfe Kassel e. V., Motzstr. 1, 34117 Kassel
Termine:
Do, 21. März 19, 17-19 h
Do, 18. April 19, 17-19 h
Do, 16. Mai 19, 17-19 h

23 Jan

Veranstaltungshinweis: Podiumsdiskussion „3. Geschlechtseintrag“

06.02.2019, 18 Uhr, Arnold-Bode-Str. 2, Raum 0401

Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, dass ein dritter positiver Geschlechtseintrag geschaffen werden muss, hat der Bundestag im Dezember 2018 eine Reform des Personenstandsgesetzes beschlossen, die eine dritte Option beim Geschlechtseintrag einführt. Damit wurde eine rechtliche Anerkennung der Tatsache geschaffen, dass es mehr als zwei Geschlechter gibt. Dies stellt einen wichtigen Schritt für die Sichtbarkeit und rechtliche Gleichstellung für Personen dar, die sich weder als „männlich“ noch „weiblich“ identifizieren. Gleichzeitig wird die Neureglung hinsichtlich dessen kritisiert, dass viele Menschen ausgeschlossen werden und Themen zur selbstbestimmten Bestimmung der geschlechtlichen Identität und körperlichen Unversehrtheit ausgeblendet werden. 

Nach den beiden Vorträgen von Prof. Dr. Christof Rolker (Univ. Bamberg) und von Dipl.-Psych. René_ Hornstein (AG trans*emanzipatorische Hochschulpolitik) widmet sich die Podiumsdiskussion der aktuellen Neuregelung zum 3. Geschlechtseintrag, um Herausforderungen für die Universität und ihre Gleichstellungsbestrebungen zu diskutieren.

Der Veranstaltungsraum ist rollstuhlgerecht zugänglich und findet in deutscher Lautsprache statt.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Elisabeth Tuider, Jennifer Stoll, Verena Hucke und Goda Klumbyte
(IAG Frauen- und Geschlechterforschung, und Fachgebiete „Soziologie der Diversität“ sowie „Gender/Diversity in Informatics Systems)

22 Jan

Recht auf einen selbstbestimmten Geschlechtseintrag?!

Veranstaltung zu den juristischen Regelungen und Möglichkeiten einer dritten Option

Wann: Sonntag, 17.02.2019 um 12:00 Uhr.
Wo: Autonomes SchwulLesBiTrans*Queer+ Referat Uni Kassel (Nora-Platiel-Str. 9, Raum 0404)

Im Jahr 2018 forderte das bundesweite Bündnis Aktion Standesamt 2018 ein Gesetz zu einem selbstbestimmten und positiven dritten Geschlechtseintrag. Diese knüpfte damit an die Kampagne „Dritte Option“ und den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 10. Oktober 2017 an. Der Gesetzgeber ist durch jenen Beschluss verpflichtet worden, bis zum 31.12.2018 einen positiven dritten Geschlechtseintrag einzurichten.

Das Bundesverfassungsgericht hat am 10. Oktober 2017 ein Urteil gefällt, in dem es ein diskriminierungsfreies Personenstandsgesetz fordert. Trotzdem hat der Bundestag Mitte Dezember beschlossen, dass nur wenige inter Personen unter Vorlage medizinischer Atteste den dritten Geschlechtseintrag „divers“ führen dürfen. Damit bleibt der Eintrag vielen inter Personen weiterhin vorenthalten: sie sind gesetzlich gesehen nicht inter genug. Auch nichtbinären Personen wird weiterhin verweigert ihr eigenes Geschlecht zu benennen. Trans Frauen und trans Männer müssen weiterhin die Gerichtsverfahren nach dem sogenannten Transsexuellengesetz durchstehen. Die Gesetzesreform ändert also bei weitem nicht genug.

Aber: Viele nicht-binäre, trans* und inter Personen haben bereits Anträge auf Eintragung und Anerkennung ihres Geschlechts, oder auch auf Streichung des Geschlechtseintrages abgegeben und sind bereit einzufordern, was der Gesetzgeber ihnen vorenthält. Jeder abgelehnte Antrag eröffnet die Möglichkeit, für das Recht zu klagen, das eigene Geschlecht zu benennen.

In einem Vortrag soll die aktuelle Rechtslage mithilfe juristischer Expertise dargestellt werden: Was bedeuten die neuen rechtlichen Regelungen für die Praxis? Welche Möglichkeiten haben inter, nicht-binäre und trans* Personen um eine Eintragung ihres Geschlechts zu erzielen? Anschließend sollen in einem Workshop (juristische) Umgangsstrategien erarbeitet werden.

Referentin: Rechtsanwältin Friederike Boll (Jura-Team der Aktion Standesamt 2018)

09 Jan

Lesegruppe zu Verbündetenschaft mit trans und inter Personen

Donnerstag, 17.01.2019 um 19:00 Uhr
in den Räumen des Autonomen SchwulLesBiTrans*Queer+ Referats (Nora-Platiel-Straße 9, 34127 Kassel)

Dieses Semester gabs an der Uni Kassel ein Wochenendseminar zu Geschlechterpolitik. Nach diesem Input haben die Teilnehmer*innen beschlossen, dass sie mehr erfahren wollen. Darum startet am 17.01. die Lesegruppe zur Verbündetenschaft mit trans und inter Personen.

Wir freuen uns, wenn noch mehr Leute dazu kommen. Vorwissen ist keine Voraussetzung. Wichtig ist nur, dass Du aufrichtiges Interesse an einem diskriminierungsfreien Alltag für alle hast.
Bei dem ersten Treffen werden wir darüber sprechen, wie wir die Lesegruppe gestalten wollen, welche Texte wir lesen wollen (es gibt einen Reader mit Vorschlägen) und welchen Umgang wir uns miteinander wünschen.

Wir sehen uns!